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Lesung & Musik mit Lothar Becker

Endlich ist es soweit: Die erste Lesung mit Lothar Becker und seinem fast noch brandneuen Roman »Als Großvater im Jahr 1927 mit einer Bombe in den Dorfbach sprang, um die Weltrevolution in Gang zu setzen«!

Über das Buch:
Eigentlich hätte Großvater lieber per Dekret die Dummheit verboten. Doch sein Freund Herbert, der im Dorf die Hühner schlachtet und wie er eher versehentlich in die Kommunistische Partei eingetreten ist, hat eine andere Idee, wie man die Weltrevolution in Gang setzt: natürlich mit einer Bombe in einer Machtzentrale der herrschenden Klasse!
Nachdem ein erster Anschlag auf eine unschuldige Rathaustreppe im Nachbarort noch nicht ganz den gewünschten Erfolg erzielt, flüchtet er mit seiner neuen Freundin Else nach Wien und gerät in die Fänge von Genosse Schmidt und Genossin Olga, die einen weitaus größeren Beweis für seine Loyalität zur Partei einfordern: Er soll den Stephansdom sprengen.
Lothar Beckers liebevoll-grotesker Roman ist eine ironische Abrechnung mit Ideologien, Weltanschauungen und den mit ihnen verbundenen Heilserwartungen.

Johann »Hansi« Mühlbauer an der Boulder-Wand vom Café Kraft

Buchvorstellung »Was du nie siehst« mit Hansi Mühlbauer und Tibor Baumann

Hansi Mühlbauer surft, singt in einer Rockband, bereist die Welt und fährt zum Bouldern/Klettern ins Café Kraft & in die Fränkische. Hansi ist ein ganz normaler cooler Typ. Und er ist blind. Tibor Baumann hat einen Roman über ihn geschrieben.

Hansi & Tibor werden euch ihr Buch »Was du nie siehst« gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre im Café Kraft vorstellen. Danach habt ihr die Möglichkeit, die beiden zu befragen und natürlich euer Exemplar signieren zu lassen. Ihr habt außerdem die Chance, gemeinsam mit Hansi euch im Bouldern mit verbundenen Augen auszuprobieren.

SNEAK PEEK:

Die Woche beginnt für Hansi Mühlbauer, der in Nürnberg als Physiotherapeut arbeitet, mit einem herben Verlust: Sein Handy ist weg und damit auch die Nummer von Alexa. Für Mühlbauer bedeutet das den Auftakt zu einer Suche, die ihm nicht nur dem Telefon, sondern auch sich selbst näher bringt. Und Fragen aufwirft wie: Wohin führt mich meine Reise? Und wer ist der Mann, der mich zu verfolgen scheint? Schreibt der etwa ein Buch über mich?

Tibor Baumann hat mit »Was du nie siehst« ein Buch geschrieben, das die Grenzregion zwischen Fiktion und Biografie herausfordert. Die Woche, die er seinem sehr realen Protagonisten zuschreibt, ist ausgedacht. Gleichzeitig erfahren wir aber viel über den echten Struggle des Hansi Mühlbauer, über seine täglichen Herausforderungen und Beschwerden und seine Motivation, das Leben so zu führen, wie er es tut: furchtlos. Das Buch ermöglicht Leserinnen und Lesern so ansatzweise einen Einblick in die Welt ohne Blicke.

Autor Baumann schreibt sich in diese Geschichte mit ein. Die Recherche, das Kennenlernen, die gemeinsam verbrachte Zeit, all das wird zum Bestandteil dieser Erzählung. Surfen und Singen und Schreiben, all das gehört zusammen.

Mehr über das Buch erfahren

Tibor Baumann liest aus »Was du nie siehst«

Buchpräsentation »Was du nie siehst« – mit Tibor Baumann und Hansi Mühlbauer

Johann »Hansi« Mühlbauer führt ein ereignisreiches Leben zwischen Rockband und Reisen, zwischen Surferfreiheit, Wildnispädagogik und seiner Arbeit als Physiotherapeut – und ist seit seinem zweiten Lebensjahr blind.

Die Woche beginnt für ihn mit einem herben Verlust. Nach einem durchzechten Wochenende auf dem von ihm veranstalteten Rock-Benefiz ist sein Handy verschwunden – mit der Nummer von Alexa. Auf der Suche nach dem Handy durchlebt Hansi seine Woche und wird mehr und mehr mit sich selbst und seinem bisherigen Leben konfrontiert. Wohin soll die Reise gehen? Und wer ist der seltsame Verfolger, der scheinbar etwas mit Hansis verschwundenem Handy zu tun hat? Irgendwo in diesem Strudel gilt es, etwas über sich herauszufinden, einen Platz für sich zu erobern. Und eine neue Perspektive zu erlangen.

Eine Woche, die sich trotzdem über Monate hinweg erstreckt – eine Liebesgeschichte ohne Kuss, eine Geschichte über ungewöhnliche Verluste, gewöhnliche Abenteuer und einen blinden Mann, der die Herausforderung seines Lebens annimmt.

Baumann geht in seinem bemerkenswerten Roman aber noch einen Schritt weiter: Nicht nur Hansi Mühlbauer, den der Autor zufällig in Nürnberg kennenlernte, wird zur Ich-Erzähler-Romanfigur, sondern auch sein »Schreiber«. Damit gelingt es Baumann, auch den Prozess der Recherche und des biografischen Erzählens transparent zu machen.

Tibor Baumann liest aus »Was du nie siehst«

BuchBerlin 2019: Buchpremiere »Was du nie siehst« mit Tibor Baumann

Er führt ein ereignisreiches Leben zwischen Rockband und Reisen, zwischen Surferfreiheit, Wildnispädagogik und seiner Arbeit als Physiotherapeut – und ist seit seinem zweiten Lebensjahr blind.
 
Eine Woche im Leben von Hansi Mühlbauer – eine Liebesgeschichte ohne Kuss, eine Geschichte über ungewöhnliche Verluste, gewöhnliche Abenteuer und einen blinden Mann, der die Herausforderung seines Lebens annimmt.
 
Tibor Baumanns biografischer Roman »Was du nie siehst« feiert auf der BuchBerlin 2019 seine Premiere – kommt vorbei und feiert mit! 😉
 
Die Lesung findet statt in Leseraum 1.
Marc Bensch und Christian Ignatzi bei der Buchpremiere von »Die unverhoffte Genesung der Schildkröte« im Schlampazius

Lesung aus »Die unverhoffte Genesung der Schildkröte« mit Marc Bensch

Ein erfundener Scoop, der zufällig wahr ist, Protagonisten, die sich ihrer Rolle verweigern und ein verzweifelter Erzähler, der sich hilfesuchend an den Leser wendet – das sind die Zutaten des Gegenwartsromans »Die unverhoffte Genesung der Schildkröte«. Das Romandebüt des Stuttgarter Schriftstellers Marc Bensch ist am 15. August im Berliner Carpathia Verlag erschienen.

Alle Informationen zum Buch stehen hier. Und weil das bei der Buchpräsentation am 18. September im Schlampazius so wundervoll war (siehe Foto), geht die Lesetour weiter und führt am 17. November zur Matineelesung ins Lehen. Der Eintritt ist frei und nach der Lesung gibt es die Option auf leckeren Mittagstisch.

Moderation: Der unverzichtbare Christian Ignatzi

Stefanie Schleemilch (Verlag duotincta) und Marc Bensch (Carpathia Verlag)

Indie²: Doppellesung mit Stefanie Schleemilch und Marc Bensch

Stefanie Schleemilch (Verlag duotincta) und Marc Bensch (Carpathia Verlag) suchen nach der Wahrheit in ihren Fiktionen. In »Morgengrauen« von Stefanie Schleemilch folgt der Leser einer Schriftstellerin, die sich dem eigenen Leben und seinen ungeschönten Wahrheiten stellen muss. In »Die unverhoffte Genesung der Schildkröte« von Marc Bensch bekommt es der Erzähler hingegen mit seinen eigenen Protagonisten zu tun. In seiner Not bittet er den Leser selbst um Hilfe …
Ein Abend mit zwei großartigen Indie-Autoren, der den Zuhörer sich fragen lässt: Was ist wahr und was erfunden?

»Nichts an dieser Geschichte ist wahr. Außer du glaubst es.« So beginnt Stefanie Schleemilchs Roman »Morgengrauen« (2018, Verlag duotincta).
Wenn der Morgen graut, ist das im Leben der Schriftstellerin Agnes wortwörtlich zu verstehen. Nacht für Nacht kreisen ihre Gedanken um die Stationen ihres bisherigen Lebens: Kindheit, Gymnasium, Psychiatrie, Abitur, Universität. Ein abgebrochenes Studium und ein misslungener Suizidversuch schmücken dabei ihren Lebenslauf. Dann kommt das Angebot eines Verlags. Plötzlich muss Agnes eine druckreife Geschichte zu Papier bringen – und mit ihrer eigenen abschließen: Berlin diskutiert #metoo, während in der Ungleichzeitigkeit zwischen Metropole und Provinz, zwischen Gegenwart und Vergangenheit klar wird, dass die Primitivität nicht nur Prominenten vorbehalten ist …

Nach ihrem philosophischen Debüt »Letzte Runde« zeigt sich Stefanie Schleemilch in »Morgengrauen« teils melancholisch, teils erfrischend zynisch und vor allem kämpferisch in der Demontage des Status quo der Geschlechterrollen in der süddeutschen Provinz.

»Ich weiß, du denkst, du hättest mit all dem nichts zu tun. Dass dies nur eine Geschichte sei, die dich nicht betrifft. Aber du täuschst dich. Du bist ein Teil dieser Geschichte. Ob du es willst oder nicht.« »Die unverhoffte Genesung der Schildkröte« (Carpathia Verlag) ist Marc Benschs Romandebüt.
Der Journalist Paul Gram hat ein ambivalentes Verhältnis zum Begriff der Wahrheit. Seine jüngste Story über Mauscheleien zwischen lokaler Wirtschaft und Stadtverwaltung ist komplett erfunden – und doch wahr. So wahr jedenfalls, dass sie das Leben eines kriminellen Unternehmensbosses, eines frustrierten Detektivs, eines rachsüchtigen Schwindlers und eines Buchhalters mit gesichtslähmungsbedingtem Dauerlächeln komplett aus den Fugen bringt. Es entspinnt sich ein rasantes und intrigenreiches Verwirrspiel – bis einer der Protagonisten erkennt, dass sie alle nur Teil einer Geschichte sind. Die Figuren gehen auf die Barrikaden, und der Erzähler ruft in seiner Not den Leser zur Hilfe.
Ein ungewöhnlicher und intelligenter Roman über Schein und Sein, über Selbstbestimmung und Fremdsteuerung und über den Kampf des Erzählers mit seinen Geschöpfen.

Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.
Wir empfehlen, telefonisch Plätze zu reservieren: 030/44673433.

Buchpräsentation: Die unverhoffte Genesung der Schildkröte

Marc Bensch liest aus seinem Debütroman »Die unverhoffte Genesung der Schildkröte«.

Zum Inhalt:
Der Journalist Paul Gram hat ein ambivalentes Verhältnis zum Begriff der Wahrheit. Seine jüngste Story über Mauscheleien zwischen lokaler Wirtschaft und Stadtverwaltung ist komplett erfunden – und doch wahr. So wahr jedenfalls, dass sie das Leben eines kriminellen Unternehmensbosses, eines frustrierten Detektivs, eines rachsüchtigen Schwindlers und eines Buchhalters mit gesichtslähmungsbedingtem Dauerlächeln komplett aus den Fugen bringt. Es entspinnt sich ein rasantes und intrigenreiches Verwirrspiel – bis einer der Protagonisten erkennt, dass sie alle nur Teil einer Geschichte sind. Die Figuren gehen auf die Barrikaden, und der Erzähler ruft in seiner Not den Leser zur Hilfe.

Ein ungewöhnlicher und intelligenter Roman über Schein und Sein, über Selbstbestimmung und Fremdsteuerung und über den Kampf des Erzählers mit seinen Geschöpfen.